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Unterbringung

Für den Hund ist es natürlich ideal, wenn er im Haus bei seiner Familie leben kann und zusätzlich noch einen Garten zur Verfügung hat, wo er sich frei bewegen kann. Allerdings sollte der Garten nicht den täglichen Spaziergang ersetzen. Manche Hunde, die in einer kleinen Großstadtwohnung leben, haben mehr Auslauf als andere, die auf dem Land und einem großen Grundstück leben.

 

Manch einer möchte oder kann den Hund, warum auch immer, nicht in der Wohnung halten. Er sollte dann aber einen geräumigen Zwinger zur Verfügung haben mit isolierter Hundehütte. Auch soll er sich nicht rund um die Uhr darin aufhalten müssen, möglichst nur stundenweise. Wenn schon Zwinger, muss der Hund viel Gelegenheit zum Freilauf haben. In der Wohnung ist es am Besten, wenn der Hund einen eigenen Platz hat (Decke oder Körbchen). Es bleibt natürlich jedem überlassen, ob er den Hund in seinem Bett schlafen lässt und ob er aufs Sofa darf. Nur wenn der Hund dann diese Plätze verteidigt, ist es an der Zeit, etwas zu unternehmen.

Futter

Ob man seinem Liebling das Futter selbst kocht oder ein fertiges Hundefutter nimmt, vorher auf jeden Fall informieren, ob auch alle lebenswichtigen Stoffe enthalten sind. Auf Gewürze sollte verzichtet werden. Entgegen der Meinung mancher Hundebesitzer braucht der Hund die nicht. Schokolade und Süßigkeiten sind absolut tabu. Gegen Leckerlis ab und zu ist nichts einzuwenden. Sie finden auch Verwendung bei der Hundeerziehung. Allerdings in Maßen. Viele Hunde haben immer Hunger, ich kenne das von meinen. Auch wenn er noch so bettelt darf er, zu seinem eigenen Wohl, nicht mehr bekommen als er braucht. Wenn er zu fett wird, ist das, wie beim Menschen auch, sehr ungesund.

Gehorsam

Wenn ich früher, als Bonnie noch jung war, die Idee hatte, eine Radtour zu machen, bin ich einfach losgefahren und Bonnie lief nebenher, ohne Leine oder Halsband. Wir mussten eine lange Strecke an der Hauptstraße entlang fahren, was kein Problem war denn ich konnte mich auf Bonnie 100 % verlassen. Oft meinten die Leute, die uns unterwegs sahen, zu Ihren Hunden, sie sollten sich ein Beispiel an Bonnie nehmen. Mir war dann immer wieder bewusst, wie wenig sich die Menschen mit der Art, Herkunft, Bedürfnissen und vor allem der Sprache ihres Lieblings auskennen. Wahrscheinlich hat sich kein einziger dieser Menschen ein Beispiel an MIR genommen. Die Schuld wird immer dem Hund gegeben. Es wird auf ihn eingeredet, wenn er nicht versteht, entsteht Frust, auf beiden Seiten. Und dann entstehen Probleme.
Siehe auch die Rubrik "
Erziehung". Es gibt Unmengen guter Literatur über Hunde und Hundeerziehung. Wer nicht gerne liest oder unsicher ist , besucht am besten eine gute Hundeschule.

Kontakte

Kontakte mit seinesgleichen sind sehr wichtig für einen Hund. Wenn man miteinander spielende und tobende Hunde beobachtet, kann man erkennen, wie sie das genießen und brauchen. Dabei lernen sie einiges, was wir für unser Zusammenleben mit ihnen nutzen können. Und auch wir lernen durch das Beobachten vieles über sie und ihre Sprache.

Leider gibt es noch diese bedauernswerten Hunde, die nie mit Artgenossen zusammenkommen dürfen. Deren Besitzer die Flucht ergreifen, wenn sie andere Hunde sehen. Mir tut das immer so leid, denn, genau wie wir, sind Hunde keine Einzelgänger. In den meisten Hundeschulen lernen Welpen und erwachsene Hunde den Umgang mit anderen Hunden.

 
 

Hundeschule LesLoups
Telefonnummer: 06821 742443 eMail: info@lesloups.de